Gespeichert unter: Depression, Gedanken, Liebe, Life, Philosophie, Sehnsucht | Schlagworte: Philosophie
Du schaust mir in die Augen. Ich schließe meine. Damit du nicht siehst…
Damit du nicht siehst, was in mir vorgeht. Damit du nicht meine Gedanken erratest.
Du schaust mich an, ich schaue weg. Damit du nicht siehst…
Damit du nicht siehst, wie es mir geht. Damit du nicht meine Gefühle erkennst.
Weißt du was los ist? Weißt du worüber ich mir jeden Tag aufs neue den Kopf zerbreche? Ich hoffe nicht. Du sollst es nicht wissen, du darfst es nicht wissen.
Du sollst es nicht sehen. Nicht sehen was ich denke.
Du sollst meine Angst nicht sehen. Meine Angst nicht fühlen.
Denn ich möchte stark sein. Ich möchte, dass du denkst ich wäre nicht schwach…
Eigentlich sollte ich jetzt etwas anderes machen. Nicht hier sitzen. Nicht darüber nachdenken. Es gibt viel zu tun. Doch ich denke weiter.
Auch wenn ich dies nicht tun sollte, so gehörte ich doch lieber zu den Denkern und Philosophen, als dass ich nur alles an mir vorbeiziehen lasse.
Ich studiere das Leben, die Menschen und wie diese Handeln und Fühlen. Ich studiere dich, ich studiere mich.
Dein Gesicht erhält meine volle Aufmerksamkeit. Deine Augen, deine Lippen…. Ach wüsstest du wie schön du für mich bist.
Deine Stimme verrät so viel über dich. Ich höre genau zu. Jeder Ton wird analysiert.
Und schaust du mal einen Moment nicht her, dann starre ich dich an.
Ich sehe meine Perfektion.
Wenn du wüsstest….
Nein geh noch nicht! Bleib noch ein kleines bisschen hier. Noch ein paar Sekunden.
Wenn du sehen würdest wie ich dich anstarre, dann würdest du fragen warum ich denn nichts sage? Weil du es ohnehin falsch verstehen würdest. Du würdest meinen ich fühle nicht das selbe für dich, wie du für mich. Das ist aber nicht so. Im Gegenteil…
Manches brauch einfach seine Zeit. Warum kannst du das nicht akzeptieren? Drängle nicht.
