Eigentlich ist alles ganz leicht…

August 27, 2008 at 6:57 (Allgemein, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Sehnsucht) (, , )

Ich ging mit sanften, schlendernden Schritten durch diese unglaublich große Stadt. War ich auf der Suche nach etwas? Nach jemandem?
Um mich herum tummelnden sich millionen von Menschen. Schöne Menschen. Hässliche Menschen. Verrückte und doch interessante Menschen. Sie drängten durch die Gassen. Mit zielstrebigen Gang.
Wusste ich wo ich hin wollte?
Mit Liebe zum Detail sah ich so viel Neues. Unbekanntes. Schönes.
Sah dich. Sah dich neben mir herlaufen. Ich war nicht alleine.
Schon unglaublich lange habe ich es mir so gewünscht. Zusammen. Gemeinsam. Im Schutz deiner Arme. Dein Blick, dein Lachen. Du schaust mich an, nimmst meine Hand. Lässt sie nicht mehr los. Eine Wärme durchströmt mich. Ich atme tief ein. Schließe die Augen für einen kurzen Moment und seufze. Es ist wundervoll mit dir. Ich genieße es.
Was würde ich jetzt nur ohne dich tun? Wie habe ich die Zeit vor deiner Liebe überlebt? Wie nur?
Warme Blicke. Sanfte Küsse.
Du bringst mich sicher nach Hause.

Es ist kalt. Ich ziehe die Decke bis über die Ohren. Ich friere dennoch. Wenn es kalt ist, kann man nicht gut einschlafen.
Doch ich, ich kann einschlafen, DU wärmst mich…
Neue Erinnerungen entstehen. Und ich halte an ihnen fest.
Ich kann es kaum glauben, dass du so anders bist als alle die ich kenne und gekannt habe. Du hast etwas an dir, das wirklich und wahrhaftig besonders ist. Du bist sanfter. Ehrlicher. Reifer und zugleich viel unreifer. Normaler und doch am verrücktesten. Treuer. Wertvoller. Nicht aufregender – und doch aufregend.
Ist monogames Beziehungsverhalten positiv? Es fühlt sich richtig an.
Keine Einsamkeit.
Und es tut mir leid. Ich möchte perfekt sein für dich. So sehr ich mich auch anstrenge, ich kann es nicht, es gelingt mir nicht. Bitte entschuldige.
Ich weiß ich verlange viel von dir, ich kritisiere dich. Doch ich bin nur ehrlich. Und es ist gut so. Vielleicht weißt du es nicht, aber ich zeige nur meine Zuneigung damit. Ich würde es nicht tun, wenn ich dich nicht lieben würde. Wirklich lieben würde… So sehr, dass es mir manchmal schwindelig davon wird.
Ich brauche dich. Ganz nah bei mir.
Und egal wo ich bin – da wo du bist, dort bin ich zuhause.

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Just Not the time to say sorry….?

August 16, 2008 at 10:43 (Depression, Gedanken, Life, Philosophie, Sehnsucht) (, )

Gibt es die richtige Zeit, den richtigen Moment sich zu entschuldigen überhaupt?

Schon so oft hatte ich es mir vorgenommen, doch nie ist es dazu gekommen. alles so ungeklärt.Immer wieder habe ich es versucht, doch es nie geschafft.War wohl nicht der richtige Moment?

Doch was macht es schon aus, wenn ich mich bei dir entschuldige- wohl nichts. Du hast es sicherlich schon vergessen, na ja zumindest wird es dir egal sein. Du wirst dem allem mit purer Gleichgültigkeit gegenüberstehn. Also was soll das bringen?

Doch warum geht es mir immer noch nicht aus dem Kopf? Auch wenn ich es mir manchmal nicht eingestehen will tut es mir immer noch weh und ich kann es nicht einfach vergessen. Dich lässt das alles nur kalt. Du interessierst dich nicht dafür.
Warum sollte ich mich dann entschuldigen?
Es hat keinen Sinn.
Mit dir zu reden- ich weiß genau-dass dies zu nichts verhilft und dass meine Lippen diese Worte nicht preisgeben könnten, sogern sie es auch wollten. Sie haben es schon so oft versucht doch nie geschafft.Es schwindet der Glauben darauf, dass sie es jemals schaffen werden.

Es tut mir Leid: ich kann es dir einfach nicht sagen.
Ich kann aber auch nicht damit Leben dass ich es dir nie gesagt habe, aber wenigstens habe ich es versucht.

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System.exit

August 16, 2008 at 9:36 (Depression, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Sehnsucht) (, , )

Und jetzt ist wieder so ein Moment.
Ich hänge in der Schwebe. Weiß nicht was du denkst. Kann es nichtmal erahnen. Was für ein Film läuft gerade ab? Ich weiß nicht was du fühlst.
Bodenlos stehe ich mit zitternden Beinen unsicher da. Siehst du mich? Mir scheint nicht. Oder doch und es ist dir nicht von Bedeutung? Verstehst du es vielleicht nicht?
Rechts und links von mir der Abgrund. Springen würd ich gerne. Kann jedoch nicht. Kann mich nicht bewegen. Du… Du bist die einzigste Person, die mich hier rausholen kann. Komm. Befrei mich. Bitte.
Schreien lohnt sich nicht. So oft habe ich es schon versucht. Jedes mal aufs neue auf die Nasenspitze geflogen.
Ich suche das leuchtend grüne Schild. Das mit dem Pfeil. Mit dem Männchen. Oft wird es auch Exit genannt.
[System.exit(0); ]

Da ist der Button, der Button Ende. Ich strecke meine kleinen Finger danach aus. Wissend ich könnte – wenn ich nur wirklich wollen würde, von ganzem Herzen – den Knopf erreichen. Doch kurz davor zucke ich zurück. Wie so viele Male. Der Atem wird wieder ruhiger, mein Herzklopfen wird leiser. Es war richtig sich nicht noch weiter vorzulehnen…….. Oder?

Ich verstehe deine Logik nicht, in deinen Dingen die du tust. Dein Handeln ist für mich nicht nachvollziehbar. Wieder versuche ich mich in dich hineinzuversetzen. Ohne Erfolg. Ich dachte ich könnte es. Kenne ich dich? Dein schönes Gesicht ist das selbe wie am Anfang…so unglaublich weich und geschmeidig.
Manchmal will ich wie du sein.
So unglaublich perfekt.

Vergiss mich bitte nicht.

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Fog

August 12, 2008 at 1:11 (Depression, Gedanken, Life, Philosophie, Sehnsucht)

Traurig und enttäuscht
Eine unglaubliche Wut in Dir
Du kannst sie nicht bändigen;
Du rennst und rennst, wirst immer schneller;
doch sie ist immer noch da..
Am liebsten würdest du schreien,
schreien so laut du kannst,
doch dadurch würde die Wut auch nicht weichen..
Du fragst dich:
Warum kann ich nicht glücklich sein und alle Wut in mir verdrängen?
……
Am liebsten alles hinter dir lassen;
Doch du bist zu sehr an dein Leben gebundenwarum?
Warum wirst du von all dem verfolgt?Warum lässt es dich nicht mehr los?
Warum kannst du deine Sicherheiten nicht aufgeben?
Dich so richtig freifühlen
Das Glück in den tiefsten Zügen einatmend
die grenzenlose Freiheit und Schönheit des Horizont genießen.

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Circle of Thoughts

August 1, 2008 at 4:04 (Depression, Gedanken, Life, Philosophie)

Gedanken drehen sich im Kreis.
Alles so still um mich herum.
Von Schmerzen und Müdigkeit geplagt.
Tag um Tag verstreicht.

Die Palmen und Zitronenbäume wiegen sich im Wind.
Der Hubschrauber landet mit tösendem Geräusch.
Doch ich, ich sitze hier und seh nur zu.

der Fernseher flimmert, die Bücher stapeln sich auf meiner Fentsterbank, immer mehr Blumen sammeln sich an.

Alles fliegt so an mir vorbei.
Der Geruch nach diesen Desinfektionsmitteln widert mich an.
Wann nimmt dies endlich ein Ende?

Ich sitze zu Hause endlich alles vorbei.

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