Freundschaftliche Ignoranz

Oktober 17, 2008 at 3:17 (Depression, Gedanken, Life, Philosophie, Sehnsucht) (, , , , , , )

Ignoranz und Freundschaft was verbindet diese beiden Wörter?
Richtig.
Nichts.
Das dachte ich mir auch immer.
Doch jetzt nicht mehr.
Du hast mir gezeigt was ich nie für möglich erachtet hätte,
das hätte ich nicht von dir erwartet.
Nicht von Dir.
Was denkst du dir dabei?
Ich hasse es so behandelt zu werden.
Warum willst du immer alles von mir wissenUnd erzählst nichts über dich?
Ich fühle mich in eine Ecke gedrängt von Fragen durchlöchert,
ausgesaugt, völlig leer.
Doch dann wiederum beachtest du mich nicht, so als wäre ich nicht hier,
als würde ich nicht existieren, nicht hier, nicht in deiner Welt.
Als würdest du mich nicht kennen,
nicht mal ein bisschen.
Dann bitte sprich mich nicht mehr an.
Lass mich doch einfach links liegen,
so als ob wir uns noch nie begegnet wären.
Noch nie verdammt gut befreundet gewesen wären
Und uns noch nie so gut verstanden haben.
Denn Ignoranz und Freundschaft das lässt sich nicht so einfach verbinden.

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Die Lücke in meiner kleinen Welt…

Oktober 15, 2008 at 2:42 (Depression, Der Winter, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Psychologie, Sehnsucht) (, , , , , , , , )

Ich kann dir nicht sagen, was es ist. Irgendetwas ist da, ja…

Gefühle? Ja.
Trauer? Ja.
Verzweiflung? Ja.
Sehnsucht? JA!
Liebe? Eine Art davon… Ich kann sie nicht beschreiben…Doch nicht die, die du dir wünschst….
Wie soll ich denn weiter machen ohne dich? Du kehrst mir den Rücken zu, sprichst kein Wort. Nichtmal zufällig begegne ich dir noch. Du bist wie verschwunden… Einfach weg.
Ich würd so gern wissen wie du dich fühlst, was du empfindest. Wäre es nicht erwachsen, den Problemen nicht aus dem Weg zu gehen? Sag doch etwas dazu, ich höre nur Stille. Flüstere wenigstens.
Du bedeutest mir so viel. Ich kann es nicht verhindern immer wieder an dich zu denken. An uns… Muss es denn so laufen? Müssen wir diesen unausstehlichen Weg gehen? Mir wäre es lieber wenn du mich anschreien würdest, ausrasten würdest. Diese Stille erdrückt mich. Ich würde gern alles wissen, nicht aus Neugier, nicht um über deine Gefühle zu lachen.
Ich möchte bei dir sein. Nicht mehr, nicht weniger. Verlange ich zu viel? Würde es dir das Herz zerreißen neben mir zu stehen? Ist es egoistisch mir deine Nähe zu wünschen?       Ja…. Ja ich habe dich weggestoßen. Gesagt du sollst gehen, gesagt du sollst dich zurückhalten. Doch ich meinte nicht, dass du ganz gehen sollst…
Ich will dich hier, bei mir. Nicht immer, nicht oft… Aber regelmäßg.
Dieser Abstand den du hälst, kommt mir so endlos fern vor. Zu weit… Viel zu weit…
Ist es verschwendete Zeit in der wir uns nicht sehen? Ein flüchtiger Blick würde schon fast genügen… Es wäre ein Anfang…

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Ich schaue in den Spiegel

Oktober 12, 2008 at 7:52 (Depression, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Psychologie, Sehnsucht, Wissenschaft) (, , , , , , , , , , , )

Ich schaue in den Spiegel. Alles um mich herum wird neblich. Die Welt verblasst. Ich sehe nur noch mein Spiegelbild. Wer ist es, den ich da sehe?
Mir wird klar, es ist so viel Zeit vergangen. Ich habe es kaum mitbekommen, dass die Zeit schon so viel bewirkt hat. Grenzenlose Veränderungen durchziehen das Gesicht mit kleinen Fältchen des Lebens. Ich fühle mich an den normalen Tagen, bei allen Ereignissen immernoch wie das kleine Mädchen. Und Abends, wenn der Mond die Sonne verdrängt hat – schaue ich in den Spiegel – und sehe dass das kleine Mädchen nichtmehr so klein ist wie einzt. Nicht so wie ich mich Stunde um Stunde fühle. Klein, unerfahren, verletzlich, unscheinbar.
Es hat sich viel viel bewegt. Das Spielen ist vorbei und wir rennen den alltäglichen Pflichten hinterher. Wo ist die unbeschwerte Fantasie hin? Spielt sie Verstecken oder ist sie für immer verloren?
Das spielerische Lachen ist verstummt. Sorgen um Sorgen zeichnen sich als tiefe Furchen ringförmig unter den Augen ab. Die Haut ist fahl und bleich geworden, maskenhaft. Erinner dich an das kleine Wesen zurück, das du einmal warst. Wünschst du diesem kleinen Wesen nicht eine bessere Zukunft? Wünschst du diesem kleinen Wesen nicht mehr Unbeschwertheit anstatt einem Wettrennen mit der Zeit auf ungewisse Zeit? Was ist dein schönster Gedanke?
Hast du eine Zukunftsvision, ein Punkt den du erreichen willst? Ruf dir diesen Gedanken in dein Bewusstsein zurück. Weite ihn aus. Bis ins kleinste Detail.
So, so kannst du leben und diesem kleinen Wesen, das du einmal warst, diesen Wunsch für den du lebst, diesen Sinn, schenken.
Es prasseln Bedenken und Beeinflussungen von der Welt um dich auf dich ein. Schütze was von Bedeutung ist. Halte an deinem schönen Gedanken fest, damit keine Blindheit dir die Sicht nimmt. Damit du im Auge behalten kannst, was wirklich für dich zählt.
Und wenn du mit dem Versuch dies zu erfüllen begonnen hast… Kannst du wieder mit einer ausgeglichenen Seele in den Spiegel schauen. Ein Blick in den Spiegel ohne ein Gefühl der Reue für das kleine Wesen, das du einmal warst…

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