Fremde Kälte

Februar 10, 2009 at 6:55 (Depression, Der Winter, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Psychologie, Sehnsucht) (, , , , , , )

Jetzt hab ich mich mal wieder in irgendwas verrant. Warum kann mir nicht einfach alles egal sein? So wie vielen anderen auch? Warum muss ich mir über alles Gedanken machen?
Es lässt mich einfach nicht los…
Ich wollte dich nie verletzen…
Es tut mir unendlich weh dich so zu sehen. Glaub mir, ich will nicht dass du gehst.
Ich kann dir nicht versprechen, dass alles wieder gut wird. Aber diese unerträglichen Anspannung zwischen uns halte ich nicht länger aus. Es frisst mich auf. Diese fremde Kälte zwischen uns ist kaum zu ertragen, auch wenn sie manchmal mit einer vertrauten Wärme durchflutet wird…
Ich wollte dich wirklich nie verletzen…

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Der Endpunkt

Februar 9, 2009 at 4:08 (Depression, Der Winter, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Psychologie, Sehnsucht) (, , , , , , , , , , , , , )

Du bist einfach gegangen. Weit weg. Du hast mich hier ganz alleine gelassen… Hast du etwa erwartet, ich würde auf dich warten? Dein Leben war ein Abenteuer in dieser Zeit, bei mir war alles grau und leer. Ich habe dich vermisst, geträumt von dir, ich konnt es nicht erwarten, dass du wieder kommst. Die Zeit schien endlos. Du hast geschrieben, ja, anfangs mehr, doch dann immer weniger. Immer unregelmäßiger. Doch immer indirekt gezeigt was du für mich fühlst. Das Jahr war nicht leicht für mich. Eine Dunkelheit hatte mich umgeben. Eingeschlossen. Eine Sternschnuppe flog an mir vorbei, ich habe sie eingefangen und bis heute nichtmehr losgelassen. Es wurde heller.
Heimgekommen, nicht angerufen, nicht ein Lebenszeichen von dir. Wieso? Ich verstehe dich nicht. Glaubst du es fühlte sich schön an? Wenn du mich so vermisst hättest, hättest du dann nicht am ersten Tag deiner Ankunft sofort, so schnell du konntest, zu mir kommen müssen? Liebst du mich wirklich so wie du vorgibst mich zu lieben? Wohl nicht… Oder doch? Ich weiß es nicht…
Dann bist du auf einmal losgerannt, mir beinahe die Luft zum atmen genommen. Ich wusste nicht was tun.
Verlangst du nun von mir, meine Sternschnuppe loszulassen? Das einzigste Licht, das ich in der Dunkelheit noch hatte? Würdest du immer für mich da sein, wie diese Sternschnuppe? Zuvor warst du auch nicht da. Wie kann ich dir da vertrauen? Ich müsste alles aufgeben. Alles wofür ich gekämpft und gelitten habe. WO warst du in dieser Zeit?
Dann, ein erneuter Liebesschwur.
Danach wieder Stille. Kein Lebenszeichen von dir.
Ich will ein ganzes Orchester von Gefühlen hören und nicht diese unerträgliche Stille.
Ich kann nicht aufhören, an dich zu denken…

in_your_eyes_by_complejo

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