Der Endpunkt

Februar 9, 2009 at 4:08 (Depression, Der Winter, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Psychologie, Sehnsucht) (, , , , , , , , , , , , , )

Du bist einfach gegangen. Weit weg. Du hast mich hier ganz alleine gelassen… Hast du etwa erwartet, ich würde auf dich warten? Dein Leben war ein Abenteuer in dieser Zeit, bei mir war alles grau und leer. Ich habe dich vermisst, geträumt von dir, ich konnt es nicht erwarten, dass du wieder kommst. Die Zeit schien endlos. Du hast geschrieben, ja, anfangs mehr, doch dann immer weniger. Immer unregelmäßiger. Doch immer indirekt gezeigt was du für mich fühlst. Das Jahr war nicht leicht für mich. Eine Dunkelheit hatte mich umgeben. Eingeschlossen. Eine Sternschnuppe flog an mir vorbei, ich habe sie eingefangen und bis heute nichtmehr losgelassen. Es wurde heller.
Heimgekommen, nicht angerufen, nicht ein Lebenszeichen von dir. Wieso? Ich verstehe dich nicht. Glaubst du es fühlte sich schön an? Wenn du mich so vermisst hättest, hättest du dann nicht am ersten Tag deiner Ankunft sofort, so schnell du konntest, zu mir kommen müssen? Liebst du mich wirklich so wie du vorgibst mich zu lieben? Wohl nicht… Oder doch? Ich weiß es nicht…
Dann bist du auf einmal losgerannt, mir beinahe die Luft zum atmen genommen. Ich wusste nicht was tun.
Verlangst du nun von mir, meine Sternschnuppe loszulassen? Das einzigste Licht, das ich in der Dunkelheit noch hatte? Würdest du immer für mich da sein, wie diese Sternschnuppe? Zuvor warst du auch nicht da. Wie kann ich dir da vertrauen? Ich müsste alles aufgeben. Alles wofür ich gekämpft und gelitten habe. WO warst du in dieser Zeit?
Dann, ein erneuter Liebesschwur.
Danach wieder Stille. Kein Lebenszeichen von dir.
Ich will ein ganzes Orchester von Gefühlen hören und nicht diese unerträgliche Stille.
Ich kann nicht aufhören, an dich zu denken…

in_your_eyes_by_complejo

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Wieso gerade JETZT?

Dezember 16, 2008 at 9:03 (Depression, Der Winter, Fernweh, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Sehnsucht) (, , , , , , , , , , )

Wieso gerade jetzt? Warum nicht davor?
Wieso zu diesem Zeitpunkt?

Nicht dass ich irgedetwas bereuen würde, oder rückgängig machen wollte. Aber muss ich diese Wende jetzt verstehen?
An manchen Tagen passiert garnichts. Wochenlang, über ein Jahr. Und dann, wenn man es am wenigsten erwartet, brechen tausend Dinge gleichzeitig auf dich ein.
Zuvor hätte man sich dies alles gewünscht. Es wär so aufregend gewesen!
Doch jetzt sieht alles anders aus. Es ist sicherlich noch aufregend, aber ein Abenteuer wird daraus nichtmehr…
Warum nicht früher?
Jetzt passt es nicht. Es ist eng und zwickt an allen Ecken und Enden wie ein viel zu kleines T-Shirt.
Der Versuchung wiederstehen gelingt. Obwohl es verlockend wäre ihr nach zu geben…
Zu spät! Wieso denn jetzt? Gerade JETZT??
Es ist verwirrend und doch fühlt es sich gut an. Ich darf nicht. Ich will auch nicht. Nicht wirklich. Mein altes Ich will… ein bisschen.
Auch wenn ich so viel von meinem alten Leben vermisse und schätze, zurückhaben will ich es nicht. Denn das jetztige ist schön. Eigentlich & Wirklich.
Schade dass ich die Zeit nicht verschieben kann.
Werden diese Dinge warten? Ich glaube nicht…

Was mich am meisten beschäftigt – wie kann es passieren, dass in einem Raum voller Menschen, sich zwei bemerken, angezogen fühlen, unbewusst spüren dass der Andere genauso empfindet und dann zueinander finden. Unter tausenden von Menschen, sucht man sich gerade die eine Person aus.
Und diese eine, sucht sich dich aus.
Ist das wirklich noch Zufall?
Und wieviel läuft dann in unserem Unterbewusst sein ab, wenn wir so etwas nicht realisieren?

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