Torn

April 20, 2009 at 11:00 (Depression, Gedanken, Life, Menschen, Philosophie, Sehnsucht) (, , , , , , , , , , )

Ich fühle mich hin- und hergerissen, weiß nicht was ich tun soll und schon garnicht was davon richtig ist oder es zumindest scheint zu sein
ich frage mich oft was es mir so schwer macht Entscheidungen zu treffen und nicht zwischendrin einfach stehen zu bleiben wie ich es gewohnt bin zu tun.ich habe das Gefühl, dass jedem Anderen um mich herum sofort klar ist was richtig für ihn selbst ist.
doch plötzlich stehe ich da doch nicht mehr ganz so alleine da-Du warst es der immer zu mir sagte, dass dein Leben so perfekt sei und, dass du nicht eine Entscheidung die du getroffen hattest bereust,..
Du bist dir da auch überhaupt nicht mehr sicher,willst alles hinwerfen was dir in deinem Leben einen Sinn gegeben hat,…nochmal ganz von vorne anfangen und dich in eine völlig andere Richtung bewegen,…
Dein Erfolg auf den du sonst immer so Stolz warst siehst du nicht mehr als Erfolg an.
Du schockst mich,…
Ich fühle mich jetzt noch unsicherer, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen;
wenn nicht mal du trotz völliger Überzeugung in der Lage bist die richtige Entscheidung zu treffen…wie soll ich es dann sein?? vielleicht seh ich das Ganze aber auch zu kritisch und mache mir vielleicht zu viele Gedanken darüber, wenn es darum geht sich für etwas zu entscheiden,…
Ständig höre ich oder meine ich zu hören, dass es im Prinzip ja egal ist was ich tue,  es wird schon okay sein.
Aber schon okay ist nicht das was ich will,…
Sehe ich das Leben aus einer total anderen Sichtweise als die Meisten??
Oder ist es Ihnen verdammt Gleichgültig, wenn ich sie um Rat frage??
Ist die Welt voll von Egoisten??

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Die Verschwörung

September 21, 2008 at 6:29 (Gedanken, Life, Menschen) (, , , , , , )

An einem Morgen wie jeder andere
warte ich auf meinen Zug.
Es ist kalt draussen
die Wolken verdecken das Sonnenlicht.
Alles scheint in Ordnung zu sein, nicht Besonders.
So wie an einem gewöhnlichen Tag.
Endlich sehe ich den roten Zug in den Bahnhof einfahren.
Die Türen öffnen sich mit einem Zischen.
Menschen kommen mir entgegen.
Doch mein Wagon ist leer.
Ich setze mich auf einen Platz entgegengesetzt der Fahrtrichtung.
Meinen Rucksack lege ich neben mich auf den Fensterplatz.
Ich schließe meine Augen.
Dann passiert etwas seltsames.

Ich werde dieser Welt entrissen.
Gelange fernab von hier in eine mir völlig fremde Welt.
Wie ich es sooft tue wenn ich meine Augen schließe.
Stimmen schwirren in meinem Kopf umher…alles wirkt so unwirklich wie in einem Nebel in einem dichten weißen Schleier.
Es wird immer deutlicher sichtbar.

Ich befinde mich in einem alten, dunklen Zimmer.
5 Leute sitzen mit mir an einem Tisch.
Tausend Dinge gehn mir durch den Kopf.
Alkaida, ja dass ist es, ja ich bin in einer ihrer geheimen Besprechnungen gelandet.
Mir wird plötzlich ganz wirr im Kopf und ich schreie:
Alkaida ist stärker als ihr alle denkt!!
Sie wird euch alle vernichten!
Ja euch alle!!Alle Lebewesen dieses Planeten!
Auch euch Menschen!Was heißt hier eigentlich Menschen.?
Das sind doch bloß alle herumlaufende Arrogante Müllbeutel!!
Alkaida ist stärker als ihr denkt!
Niemand kann sie aufhalten!Niemand!
…..
Ich sitze im Zug, das Mädchen vor mir starrt mich ängstlich an.

Da realisiere ich, dass mich meine Paranoia wieder zurückgebracht hatte.
An den Ort an dem ich jeden Morgen sitze.
Also nichts Ungewöhnliches.
Das Mädchen steigt aus und ich, ich fahre weiter.

(Aus dem Tagebuch eines Schizophrenen)

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Das Nichts, das im Dunkeln tappt

April 15, 2008 at 7:29 (Depression, Gedanken, Liebe, Life, Menschen, Philosophie, Sehnsucht) (, , , , , )

…Schlafen – Aufstehen – Essen – Alltagsstress überleben – Essen – Schlafen…

Wozu?

Einfach morgens liegen bleiben, bringt sowieso nichts aufzustehen.
Jeden Tag die selben Gesichter, die selben unnützen Smalltalks.
Stress verursacht ohnehin nur Kopfschmerzen und noch mehr Probleme von denen man sowieso schon einen rießen Haufen hat. Die sich schon stapeln und wie Schatten verfolgen. Aufstehen lohnt sich nicht. Überleben noch weniger. Es gab eine Zeit, da war es noch sinnvoll. Da gab es noch Sterne die blitzten wie kleine Lichtpunkte im Leben. Dann wurde alles dunkel. Keine Sterne mehr. Keine kleinen Punkte voller Glanz und Hoffnung. Selbst die Augen noch mehr aufreißen verändert nichts. Auch die Sterne zu suchen wird es nicht wieder besser machen, wie auch? Einmal Dunkel, Immer Dunkel. Blindheit sieht auch im Dunkeln nicht. Auch nicht im Hellen.

Aber das Fühlen kann man nicht verlieren. Die Augen kann man schließen. Auch wenn es noch so wehtut, es gibt keinen Knopf um das Fühlen auszuschalten. Alles Anstrengen wird erfolgslos bleiben. Selbst wenn es eine Möglichkeit gäbe, dies zu verdrängen, um nichtmehr zu fühlen (besonders den Schmerz der jeden Tag aufs neue wie ein rasender Zug unaufhaltsam überfährt anstatt einfach vorbeizusausen), dann würde auch das Glück verborgen bleiben. Es wäre unmöglich ein schönes Gefühl zu verspüren. Für was entscheidet man sich also? Alles zu spüren, Schmerz und Glück. Oder für das NICHTS? Das Nichts das da ist, aber eigentlich doch nicht. Kann NICHTS weh tun? Ist NICHTS nicht auch Unglück?
Wer weiß das schon? Ich nicht und du bestimmt auch nicht.

Also morgens aufstehen oder nicht?
Es gibt bestimmt etwas, für das es sich lohnt. Einfach ausprobieren. Sonst wird man nie erfahren ob es etwas ändert. Ob der Tag vielleicht doch kein Alltag wird. Kann man doch vorher garnicht wissen. Hellsehen kann nicht jeder. Wenn es überhaupt jemand kann. Wer weiß was alles passiert. Passieren kann. Aber nicht muss. Eventuell. Eine Möglichkeit. Ein Gedanke. Eine Hoffnung. Doch der Pessimismus rät vom selbstzerstörerischen Versuchen ab, denn es graut vor dem Alltag oder noch schlimmer – vor einer möglichen Verletzung. Pessimismus also ein Instinkt? Oder hindert er nur am Glück?
Manche Menschen stehen morgens nur auf, weil sie einen schönen Gedanken gleich beim Aufwachen haben. Optimale Vorraussetzung für einen Tag. Der schöne Gedanke – ein anderer Mensch, eine Tätigkeit, ein Gegenstand. Der Gedanke kann viel sein. Ein anderer Mensch? Wieso sollte man wegen einem anderen Menschen aufstehen? Ist dieser Mensch so viel wert? Hat so viel Bedeutung um sich der Versuchung hinzugeben eventuell sich durch den Tag schlagen zu müssen. Eine Person die vielleicht auch nur ein paar Sekunden, bei Glück sogar ein paar Minuten, vor die Augen tritt. 24 Stunden für 24 Sekunden? Ein großes Opfer.

Also eine große Bedeutung von unschätzbarem Wert.

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